WG Probleme: Mein Mitbewohner ist ein Schwein – Teil 1

Mein WG Kollege ist ein Schwein

Was tun, wenn der Mitbewohner das Reinigen der Wohnung nicht ganz so ernst nimmt

Zentimeterhohe Staubdecken, Haare im Waschbecken, dreckiges Geschirr am Tisch und verschimmelte Lebensmittel im Kühlschrank. Wenn euch das bekannt vorkommt, dann ist es an der Zeit, etwas zu unternehmen.
Fakt ist, dass Menschen ohne Bedürfnis nach Sauberkeit sehr schwer zu überzeugen sind, wie schön es sein kann, wenn man abends beim Fernsehen nicht beinahe an den Staubmassen unter der Couch erstickt. Ihr denkt jetzt wahrscheinlich, dass als recht einfallsloser Vorschlag nun ein Putzplan folgt. Falsch gedacht! Wer nicht bemerkt, dass das Toastbrot bereits im Begriff ist, von ganz alleine die Gefilde zu verlassen, der wird auch einen Putzplan gekonnt ignorieren.
Es bleiben euch bei diesem WG-Problem daher nur drei Lösungen:

  1. Weniger Alkohol
    Wenn alle Mitbewohner ein paar Bier pro Woche weniger trinken, habt ihr genug Geld gespart, um einmal monatlich eine Putzfrau für ein paar Stunden zu bezahlen. Die Frage ist nur, ob die nicht beim Anblick eurer Wohnung wieder kehrt macht? Vielleicht also lieber Lösung Nummer zwei:
    2. Mehr Alkohol
    Wenn weniger Alkohol keine Option ist, warum dann nicht mehr davon? Macht einmal wöchentlich aus dem Wohnungsputz ein Trinkspiel. Jemand stellt eine Aufgabe, z.B. Tom muss in 60 Sekunden das Waschbecken säubern. Wenn Tom dies schafft, müssen alle andereneinen Shot trinken. Wenn er es nicht in der vorgegebenen Zeit fertig bringt, muss er trinken. Ihr könnt dazu auch Freunde einladen. Ihr glaubt gar nicht, was die für gratis Drinks alles machen.
    3. Prioritäten überdenken
    Dass der erste Vorschlag für viele wahrscheinlich keine gute Lösung ist, kann man verstehen. Wer allerdings nein zu einem Trinkspiel sagt, dessen Status der „Mitbewohnerberechtigung“ muss durchaus hinterfragt werden. Die Empfehlung auf lange Sicht ist hier definitiv: neuen Mitbewohner suchen.Bei der Suche nach einem neuen WG-Partner sind Punkt 1 und 2 der Lösungsvorschläge erneut hilfreich. Vergesst also nicht vorab auszuloten, ob der neue Kandidat a) wenig säuft und somit ein paar Scheine für die Putzfrau beisteuern kann oder b) viel säuft und für Trinkspiele aller Art zu haben ist.

    Tipp: Hygiene wird zwar von manchen Menschen unterschiedlich interpretiert, man darf bei Schweinchen mit Hang zur anit-Sauberkeit allerdings durchaus anti-tolerant sein.

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